(D)ein guter Schlaf

 

Und? Wie hast du so geschlafen?

Bekannt ist inzwischen, dass guter und ausreichender Schlaf Depressionen vorbeugt. Weniger als 5 Stunden Schlaf pro Nacht über einen längeren Zeitraum verdoppeln sogar das Herzinfarktrisiko.

Nun, Albert Einstein war da schon sehr schlau, er schlief angeblich 12-14 Stunden pro Nacht. Vielleicht träumte er auch einfach gerne, denn es ist ebenso bekannt, dass so einige Erfindungen den Erfindern des nachts im Traum erschienen sind. Da ist es doch geradezu verlockend, mal wieder früher ins Bett zu gehen und einfach länger zu schlafen und damit auch häufiger zu Träumen. Außerdem macht Schlafentzug hungrig, eine gute Info für alle, die mal wieder Diät halten wollen.

Ein guter und ausreichender Schlaf ist einfach wichtig. Daran erinnert man sich spätestens, wenn man sein Bett mit einem Schnarcher teilen musste, der einen um den wohlverdienten Schlaf bringt. Oder wenn einen die kleinen Kinder nachts wach halten. Oder wenn man von Sorgen geplagt soviel grübelt, dass man kaum ein Auge zutut. So ca. 7 – 9 Stunden pro Nacht sollten es schon sein, wobei Frauen durchschnittlich eine Stunde mehr Schlaf brauchen als Männer. Wer an massiven Schlafstörungen leidet und sich nachts nicht erholen kann, der spürt dies auch im Alltag. Die Folgen sind permanente Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Gereiztheit, ein niedriges Energieniveau, schnelle Erschöpfung und das Gefühl, den Anforderungen des Alltags nicht gewachsen zu sein. Der Mensch verliert die Lebensfreude und die Lebenslust.

Und, ich frage dich nochmal: Wie und wo schläfst du so?

Zu einer erholsamen Nacht können einige Dinge beitragen, die wesentlichen Einfluss auf (d)einen guten Schlaf haben.

Gehst du regelmäßig in etwa zur gleichen Zeit ins Bett und stehst in etwa zur gleichen Zeit auf? Starke Unregelmäßigkeiten können deine biologische Uhr und deinen Schlafrhythmus durcheinanderbringen. Dies erleben z.B. häufig die Schichtarbeiter, die sich immer wieder wechselnden Schichtarbeitszeiten anpassen müssen. Auch sehr spätes und schweres Essen und Alkohol können dir einen unruhigen Schlaf bereiten.

Schaust du vor dem Schlafengehen noch Nachrichten? Oder Horrorfilme? (Wobei der Unterschied ja manchmal gar nicht so groß ist…) Fütterst du also deinen Geist und dein Unterbewußtsein mit Bildern und Informationen, die du dann direkt mit in die Nacht nimmst? Nun, auch keine so gute Idee. Ich rate dir, davon Abstand zu nehmen und abends lieber ein paar Zeilen eines guten Buches zu lesen, das dich inspiriert. Im übrigen aktivierst du durch das Lesen durch deine damit einhergehende Augenbewegung eine bessere Verbindung deiner rechten und linken Gehirnhälfte, was wiederum dein Traumbewußtsein aktiviert. Das ist beim Fernsehen leider nicht so, da du da nur – im wahrsten Sinne des Wortes – hineinstarrst.

Meditation verbessert die Schlafqualität ebenso sehr gut. Nur, falls du es mal ausprobieren wolltest, das wäre doch ein guter Grund 😊

Gehst du verärgert ins Bett? Gab es vor dem Schlafengehen noch Streß mit deinem Partner oder Partnerin? Auch dies kann dich in eine unruhige Nacht treiben. Besser ist es, sich auszusprechen oder ehrlich miteinander zu vereinbaren, dass man sich für eine Lösungsfindung am nächsten Tag zusammensetzen wird. Damit ein jeder von euch möglichst unbelastet und in Frieden ins Bett gehen kann.

Kannst du grundsätzlich gut abschalten abends? Oder gehörst du zu den Menschen, die sich noch nach der Arbeit viele Gedanken über diese machen und diese quasi mit ins Bett nehmen? Nimmst du dir auch andere Dinge sehr zu Herzen, wälzt Probleme ohne Lösungen zu finden und kommst einfach nicht zur Ruhe?

Du brauchst dringend Entspannung! Körperlich, geistig oder gleich beides.

Manchmal hilft ja schon ein entspannendes Schaumbad vor dem Schlafengehen. Manchmal hilft Entspannungsmusik, eine Meditation oder das Hören von Phantasiereisen. Manchmal helfen auch entspannende Sportarten, wie z.B. Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung. Nutze die Dinge, die dich und deinen Körper runterbringen in die Entspannung. Ich kann dich nur ermutigen, es auszuprobieren. Für Menschen, die z.B. noch nie meditiert haben oder sich mit „entspannenden“ Sportarten befasst haben, ist es sicherlich eine neue Erfahrung. Und „Ruhe“ muss man erstmal aushalten lernen in unserer hektischen Welt. Damit meine ich Ruhe ohne Ablenkung. Ohne Radio. Ohne TV. Ohne Internet. Ohne Handy. Ohne Buch. Ohne Gespräche. Nur du und dein Atem…

Und wie sieht es denn so in deinem Schlafzimmer aus? Ist es ein Raum, der zur Entspannung einlädt? Wo du gern verweilst? Ist es behaglich dort? Oder sammelt sich in der einen Ecke die Dreckwäsche, in der anderen steht der PC oder der Fernseher, in der 3. Ecke schlummert der Staubsauger, direkt neben dem ohnehin ungenutzten Fitnessgerät, auf dem achtlos deine Kleidung abgelegt wird?

Hmmm…all das bringt erhebliche Unruhe in den Raum und damit auch in deinen Schlaf. Dein Unterbewußtsein ist natürlich auch nachts stetig auf Empfang und wieviel Erholung und Entspannung wird es dir liefern, wenn du dich 8 Stunden lang in einer unruhigen, unbehaglichen Zone ablegst? Bedenke, auch ein unaufgeräumtes Schlafzimmer, in dem du dich nicht wirklich entspannen kannst und wohlfühlst, hat einen negativen Einfluss auf deinen Schlaf und auch auf deine Träume. Also sorge auch hier für möglichst viel Behaglichkeit!

Ich kenne zwei Expertinnen auf dem Gebiet, Räume mit und für mehr Lebensqualität zu verändern und zu gestalten. Einmal die Friederike Diegel (http://www.rikediegel.de) und auch die Maria Husch (http://www.mariahusch.com). Beide sorgen auf ihre einzigartige wunderbare Art gemeinsam mit dir für ein Wohlfühl-Zuhause oder ein Wohlfühl-Büro. Schau doch mal bei ihnen vorbei, du wirst erkennen, was ein schön gestaltetes Umfeld für einen positiven Einfluss auf dein Leben (und deinen Schlaf) haben kann. 

Bette dich königlich, so gut es geht! Wähle eine für dich passende Matratze und das dazu passende Kopfkissen, eine gute Beratung ist hier Goldwert! Mitunter verschwinden Schlafstörungen auch, wenn man sich neu bettet, seine 10 Jahre alte Matratze gegen eine neue ersetzt und so für ein angenehmes Schlafklima sorgt. Vor dem Schlafen nochmal gut Durchlüften oder gar bei offenem Fenster schlafen, kann auch sehr hilfreich sein.

Ja, und eine Sache, die dir unter Umständen tatsächlich auch den Schlaf rauben kann, sind Wasseradern unter deinem Bett. Nun, bevor du jetzt auf einen anderen Kanal schaltest, weil du denkst, jetzt kommt der Eso-Trip: Wasseradern in der Erde (nicht abgeschirmte Wasserrohre, sondern tatsächlich Wasserläufe im Erdreich) können sich auf sehr sensible Menschen störend auswirken. Die Strömungen bringen einfach ihr System (und der menschliche Körper besteht ja nun auch selbst zu mehr als 70% aus Wasser) stark in Unruhe. Und es ist unerheblich, ob du da im 1. Stock oder im 5. Stock wohnst.

Bist du ein sensibler Mensch und steht dein Bett über einer solchen Ader, dann schläfst du leider wie die Prinzessin auf der Erbse. (Du kennst die Geschichte? Wo die Prinzessin auf 10 Matratzen gebettet ist und unter der letzten Matratze lag eine Erbse, die sie noch spürte und dadurch nicht schlafen konnte?) So ungefähr kannst du es dir vorstellen.

Jetzt fragst du dich: wie finde ich denn heraus, ob ich auf einer Wasserader schlafe?

Du hast mehrere Möglichkeiten:

Katze auf Wasserader1. Du hast eine Katze und beobachtest diese: dort, wo sie sich vorzugsweise in der Wohnung ablegt, könnte eine Wasserader sein. Man hat festgestellt, Katzen lieben Wasseradern und legen sich gerne in die entsprechenden Zonen.

2. Du hast keine Katze sondern einen Hund? Ja, bei Hunden herrscht das Gegenteil vor, Hunde meiden Wasseradern und demzufolge auch die Stellen in der Wohnung, unter denen eine solche Ader verlaufen könnte.

3. Du bestellst einen Geologen, der umfangreiche Erdarbeiten unter deinem Haus vornimmt (okay, das könnte schwierig sein) oder

4. Du buchst mich. Ja, auch ich habe gelernt, Wasseradern zu erspüren. Auch das ist nicht wirklich eine hohe Kunst, sondern hat viel mit Sensibilität und Konzentration zu tun. Im Grunde kann dies sogar jeder Mensch erlernen, sofern er sich darauf einlässt und eine gewisse Feinfühligkeit mitbringt. 

5. Du stellst dein Bett um und schläfst an anderer Stelle. Vielleicht wird es dann schlagartig besser mit deiner Nachtruhe, einen Versuch könnte es wert sein 😊

Sofern du keinen guten Schlaf hast, prüfe für dich, woran es liegen könnte und verändere dies. Vielleicht kannst du nicht alles ändern, jedoch kannst du schon viel dafür tun, zu einem besseren und entspannteren Schlaf zu finden.

Und dann klappt‘s auch mit dem Träumen 😊

Ich wünsche dir jederzeit eine gute Nacht und schöne Träume!

Gerne kannst du im Kommentar hinterlassen, was du für dich und deinen guten Schlaf tust.